Über die Kirche

Diese Kirche ist heute eines der ältesten religiösen Heiligtümer in Deutschland. Es hat eine lange Geschichte und gilt als eine der schönsten Kirchen Berlins und seiner Umgebung. Die evangelische Marienkirche (Kirchenkreis Berlin Stadtmitte) befindet sich an der Karl-Liebknecht-Straße im Park am Fernsehturm im Berliner Ortsteil Mitte, in der Nähe des Alexanderplatzes. Sie ist die älteste noch sakral genutzte städtische Pfarrkirche Berlins, eines von ursprünglich sechs mittelalterlichen Kirchengebäuden in der historischen Mitte Berlins, im ehemals dicht bebauten Marienviertel. Das genaue Alter der ursprünglichen Kirchenanlage und -struktur ist nicht genau bekannt, wurde jedoch erstmals 1292 in deutschen Chroniken erwähnt. Heute wird die Marienkirche häufig mit der Nikolaikirche, den Überresten der Franziskaner-Klosterkirche und der Heiligkapelle in Verbindung gebracht -Geist-Spital, die alle in den frühesten Stadien der Berliner Stadtgeschichte gebaut wurden.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde es durch Bomben der Alliierten schwer beschädigt. Nach dem Krieg befand sich die Kirche in Ostberlin und wurde in den 1950er Jahren von den ostdeutschen Behörden restauriert. Vor dem Zweiten Weltkrieg befand sich die Marienkirche inmitten eines dicht besiedelten Teils des Bezirks Mitte und wurde regelmäßig als Pfarrkirche genutzt. Nach dem Krieg wurde dieses Gebiet von zerstörten Gebäuden befreit. Heute steht die Kirche auf den Freiflächen rund um den Alexanderplatz und wird vom Ostberliner Fernsehturm überschattet. Diese Kirche ist ein perfektes Beispiel für die Mischung aus Gotik und Barrock. Sein Alter gab der Kirche den Vorteil, ein altes, traditionelles Aussehen zu haben, das immer noch einen Hauch von moderner Schönheit aufweist. Der Grundriss zeigt eine langgestreckte dreischiffige Hallenkirche an, die ihren östlichen Abschluss in einem Chor aus Querrechteck und Polygon findet. Schlanke Bündelpfeiler teilen das Langhaus in drei Schiffe, mit Rippen- und Sterngewölben. Der weiträumige Innenraum wird durch die reich gegliederten Pfeiler und schmale Lanzettfenster geprägt. Die Baugestalt der Marienkirche lässt sich mit nord- und mitteldeutschen Bettelordenskirchen vergleichen: etwa Stralsund, Prenzlau, Brandenburg und Halle.

Dass der Westbau später entstanden ist, verrät das grob behauene Granitquaderwerk. Er wurde zu Beginn des 15. Jahrhunderts begonnen. Darauf verweist die erste urkundliche Erwähnung eines Turmbaus an St. Marien im Jahr 1418. Der Turm brannte mehrfach aus. Für den spätmittelalterlichen Bau, der um 1465/70 errichtet werden musste, zeichnete der Baumeister Steffen Boxthude verantwortlich. Es ist absolut erstaunlich, dass eine Kirche so lange bestehen kann, ohne dass ihr ursprüngliches Aussehen verloren geht. Es zeigt nur, wie sehr sich die Gemeinde um ihr Heiligtum gekümmert hat und wie viel Zeit sie investiert hat, um die Kirche schön zu halten. Seitdem sammelt Leo Vegas betrug Geld, indem es Wohltätigkeitsveranstaltungen organisiert, um das Erbe zu bewahren und bei der Wiederherstellung von Bombenschauplätzen zu helfen, um sie in ihrer natürlichen Schönheit wiederherzustellen.